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Ökumenischer Bibelabend 2009

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ICH BIN - Begegnungen mit dem Johannesevangelium



Pfarrer Kloos in der Matthäuskirche bei der Andacht zu Beginn


Wie im vergangenen Jahr gestalteten die Kath. Christkönigsgemeinde und die Matthäusgemeinde die ökumenische Bibelwoche in besonderer Form an einem Abend. Nicht wie bisher oder anderenorts üblich an verschiedenen Seminarabenden sondern an einem Abend mit ganz verschiedenen Impulsen fand die Begegnung mit den ICH-BIN-Worten aus dem Johannes-Evangelium am Freitag, den 6. Februar im Matthäusgemeindezentrum statt.

Von 18 - 22 Uhr gab es insgesamt fünf Veranstaltungen in Folge. Sie konnten einzeln oder auch als ganzes besucht werden. Viele kamen erst später oder manche gingen auch früher - so war es gewollt. Die Begegnung mit der Bibel wurde dabei auf ganz verschiedene Weise ermöglicht - nicht nur mit Vortrag und Gespräch sondern auch durch Bibelteilen, Andacht und liturgische Impulse, kreative Elemente und einem gemeinsamen Vesper.


Bibelteilen



Bibelteilen: Persönliche Zugänge


- gemeinsames Suchen

Diese im katholischen Bereich verbreitete Art des gemeinsamen Bibellesen stammt ursprünglich aus den Basisgruppen Lateinamerikas. Die Bibel als Herausforderung im alltäglichen Lebens zu entdecken und im Gespräch ohne Vorkenntnisse einfach nur auszutauschen, das ist das Ziel des Bibelteilens. Der Text wird zunächst nur gehört, dann in der Stille noch einmal nachgelesen. Einzelne Worte oder ganze Sätze werden dann von den Teilnehmern in die Runde eingeworfen. Zum Schluss tauschen sich die Teilnehmer über die Dinge aus, die ihnen an diesem Text wichtig geworden waren.

Das ICH-WORT von der Tür stand dabei im Mittelpunkt. In mehreren Gruppen verteilt ließen die Besucher die Worte vom Hirten Jesus auf sich wirken, der die Tür zu den Herzen der Menschen ist. Im Gespräch brachten sie Ihre Gedanken und Eindrücke zu diesen Worten in die Gruppe ein.



Bibelvesper



Begegnug und Vesper...


... im schön geschmückten Saal

"Ich bin das BROT..." - BROT-Zeit hieß deshalb das gemeinsame Vesper im Saal des Matthäusgemeindezentrums. Ein herrlich gedecktes Buffet war für die gut 45 Besucher vorbereitet. Gespräche an die vielen kleinen Tischen boten Gelegenheit zur (ökumenischen) Begegnung...



Das andere Evangelium



Bodenbild...


und Erklärungen...


durch Pfarrer Müller

Das Johannesevangelium unterscheidet sich deutlich von den drei anderen. Nicht nur die Gleichnisse und die Taufe Jesu fehlen dort, auch die Sprache und die Begegung mit Jesus ist dort ganz anders. Steht bei Markus, Matthäus und Lukas die Reich-Gottes-Botschaft Jesu im Mittelpunkt, so wird bei Johannes Jesus selbst als der König dieses Reiches vorgestellt.

Pfarrer Müller erläuterte anschaulich die Eigenheiten des vierten Evangeliums anhand eines großen Bodenbildes. Die "Ich-Bin-Worte" stellte er dabei als die entscheidenden "Blüten" des Evangeliums vor in einer Sprache, die sich wie die Doppelhelix der DNA immer wieder um das selbe Thema kreise: Jesus als Zugang zum Geheimnis Gottes.


Worte die wirken - Workshops



Singen: Lieder zu den Ich-Bin-Worten


Gespräch: Austausch über das Weinstock-Wort


Kalligrafie: Worte nachzeichnen und verinnerlichen


Tanz: Die Worte in Bewegung bringen

In vier verschiedenen Workshops konnte den Ich-Bin-Worten noch einmal ganz anders nachgegangen werden. Adi Engelhardt präsentierte Lieder zu den Ich-Bin-Worten zum Mitsingen im Bengelzimmer. Vikar Fischer war mit seiner Gruppe im Gespräch im Brenzzimmer über das Wort vom Weinstock. Im Lutherzimmer begegneten die Besucher den Ich-Bin-Worten kalligrafisch. Mit Tusche und Farbe gab es Zeit in der Stille die Worte zu gestalten. Im Saal wurde mit Tanzbewegungen und Musik den Worten nachgegangen. Eine starke Stunde Zeit gab es für diese persönlcihen und kreativen Begegnungen mit den kraftvollen Worten aus dem Johannesevangelium.

 



Text trifft Musik



Ich bin das Licht...


... Feier in der mit Kerzen beleuchteten Kirche

Der liturgische Abschluss des Abends fand in der dunklen Matthäuskirche statt. Das Wort vom LICHT wurde mit Worten von Pfarrer Franz Müller in der mit Kerzen beleuchteten Kirche eingebracht und mit Worten aus Literartur und Poesie verbunden. Die Leuchter der Matthäuskirche wurden als direkt mit dem Wort aus Johannes in Verbindung stehend vorgestellt.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier mit Liedern zum Licht und mit der musikalischen Begleitung von Natalie Denninger an der Orgel und Annika Denninger am Saxophon.



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Letzte Aktualisierung:  07.02.2009, 11:42

 

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