Die Verantwortung für die Schöpfung Gottes ist eine unverzichtbare Aufgabe der christlichen Gemeinde, wie es in den Schöpfungsaussagen der Bibel und dem Glaubensbekenntnis (1. Artikel ) zum Ausdruck kommt. Wir befürworten eine „Strategie der kleinen Schritte“ in Solidarität mit der Einen Welt.
1.Wir wollen uns dafür einsetzen, dass die Bewahrung der Schöpfung eine zunehmende Beachtung in unserer Gemeinde findet.
2.Wir wollen das Miteinander von Menschen, Tieren und Pflanzen in ihrem Lebensraum fördern und erhalten.
3.In unserem Handeln nehmen wir Rücksicht auf das Wohlergehen künftiger Generationen.
4.Wir achten auf einen schonenden Umgang mit Ressourcen und Energie und bemühen uns um eine nachweisbare Reduzierung der Belastungen für die Umwelt.
5.Wir unterstützen den Einkauf von fair gehandelten und umweltgerecht hergestellten Produkten.
6.Wir bevorzugen regionale Produkte und Dienstleistungen und achten dabei auf kurze Transportwege.
7.Unser Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung unseres Handelns und eine Erweiterung unserer Sachkenntnis in Umweltfragen.
8.Wir verpflichten uns zur Einhaltung rechtlicher Vorgaben und Verordnungen im Umweltbereich.
9.Wir suchen den Dialog in Familie und Gemeinde und informieren regelmäßig über unsere Umweltaktivitäten.
10.Wir suchen den Austausch über Umweltfragen mit anderen Kirchengemeinden, Umweltgruppen und anderen Initiativen.
Veränderte Fassung, verabschiedet vom Kirchengemeinderat der Matthäusgemeinde im Dezember 2006.