und das angegliederte Gemeindezentrum befinden sich im Häfnersweg 82. Der 36 Meter hohe Turm und das mächtige Kupferdach des Kirchenschiffes prägen das Bauwerk aus den Jahren 1960-63. Räume für verschiedene Veranstaltungen umschließen einen stimmungsvollen Innenhof. Das Hauptportal mit dem Motiv "Der Fischzug des Petrus" führt ins Kircheninnere. Das holzverschalte zeltartige Giebeldach und ein durchgehendes Betonglasfenster an der Ostseite lenken den Blick auf den großen Altar mit einer Bronzeplastik und auf das Symbol von Kreuz und Dornenkrone an der Stirnseite des Kirchenschiffes.
Unter dem großen Dach der Matthäuskirche
Innenansicht der Matthäuskirche. Das große Zeltdach spannt sich mit warmer Holzverkleidung über den einfachen Kirchenraum. Die große Backstein-gemauerte Wand fängt alle Blicke der Besucher auf und konzentriert die Gedanken auf das Wesentliche. Kreuz, Altar und Tauffenster sind einziger Schmuck in der Wand.
Altarkreuz von Karl Hemmeter
Wie ein Durchbruch durch die Mauer ist das Altarkreuz von Karl Hemmeter. Golden leuchtet der Himmel in der Form des Kreuzes mit seinem Glanz. Die Form des Kreuzes deutet sich nur noch an. Der Gekreuzigte zeigt die Spuren des Leidens; doch seine Arme sind gleichzeitig ausgebreitet zum Gruß. Christus der Auferstandene scheint im Kreuz schon hindurch. In der Mauer des Alltags ist die Erfahrung des Kreuzes und der Auferstehung wie ein ‚Durchbruch’.
Der Osterleuchter
Schmuckstück der Ausstattung der Matthäuskirche ist der herrliche Osterkerzenleuchter von Karl Hemmeter. Ein von Last und Leid gezeichnete Figur klammert sich hier mit beiden Armen um den Schaft des Leuchters mit der Aufschrift: "Jesus spricht: Ich bin das Licht der Welt". In der Spannung zwischen Gehaltenwerden und dem Festhalten wird die Figur zum Lichtträger der Oster- und Taufkerze.